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Reading Questions: Friedrich Schiller, Die Räuber | |
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14 Dec 01 |
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Copyright
© Burkhard Henke, Davidson College, buhenke@davidson.edu _______________________________________________________________________________________
1. Welcher sozialen Schicht gehören die Moors an (8)? 2. Wann und wo spielt das Stück (8)? 3. Der Brief, den Franz seinem Vater vorliest, ist offensichtlich fingiert. Was wird hier von Karl behauptet (10-11)? Wie reagiert der alte Moor? Warum zettelt Franz diese Briefintrige an? 4. In seinem großen Monolog (16-18) rechtfertigt Franz sein Vorhaben. Welche Naturvorstellung liegt seiner Argumentation zugrunde (17)? Was hält Franz von Gesetzen? Welche Gesetze erkennt er an, welche nicht? Vgl. besonders seine Kritik an der "Blutliebe" (18). 5. Warum schimpft Karl auf das "tintenklecksende Säkulum" bzw. das "schlappe Kastratenjahrhundert" (19)? Welches Wunschbild hat er dem entgegenzusetzen (20)? 6. Wer ist Spiegelberg? 7. Wie reagiert Karl auf Franz' Brief (31)? Gegen wen richtet sich sein Zorn? Wann und warum entschließt er sich, Hauptmann der Räuberbande zu werden (31-33)? Hat er politische Gründe (vgl. auch 20)? 8. Auf welche Art und Weise will Franz seinen Vater umbringen (40-41)? Warum feiert er seinen Plan, falls er gelänge, als "Originalwerk" (40)? Wem ist es gewöhnlich vorbehalten, Originalwerke zu schaffen? 9. Was steht auf dem Schwert, mit dem Hermann (bzw. Franz) die Geschichte von Karls angeblichem Tod untermauert (51)? Inwiefern ist diese Szene unglaubhaft für den Zuschauer? 10. Warum möchte der alte Moor die biblische Geschichte von Jakob und Joseph hören (53)? Wäre etwa "Der verlorene Sohn" ein passender Titel für Schillers Stück? 11. Am Ende von II,2 scheint der alte Moor vor Verzweiflung gestorben und Franzens Plan in Erfüllung gegangen zu sein (54). Wie hat der alte Moor regiert, wie will der neue Herr regieren? Was soll anders werden? Ist es bedeutsam, daß die Moors eine Adelsfamilie sind? Warum fehlt die Mutter in diesem Stück? Wer übernimmt ihre Funktion? 12. Was unterscheidet Karl von den anderen Räubern? Vgl. Razmanns Bericht vom Überfall auf den reichen Regensburger Grafen (60-61), Karls "Ringgeschichten" (71-72; 74) sowie das Plündern, Rauben und Morden der Bande nach der Befreiung Rollers (65-67). Wie reagiert Karl auf diese Berichte? Wie verträgt sich seine Reaktion mit seiner früheren "Antrittsrede" (33)? 13. Welchen Vorschlag unterbreitet der Pater Karl (71)? Welchen den Räubern (73)? Wie antworten die Räuber darauf? 14. Was will Franz von Amalia, nachdem er Herr geworden ist (77)? Welche Beziehung hat sie zu den Moors und warum ist sie überhaupt noch auf dem Schloß? 16. Wie könnte man den Schauplatz der nächsten Szene (III,2) beschreiben? Wie verhält sich dieses Setting zur sprachlichen Gestaltung zu Beginn des Auftritts (80-82)? 17. Wie Franz fühlt auch Karl sich "ausgemustert aus den Reihen der Reinen" (81). Worin liegt der Unterschied? 18. Welchen dramaturgischen Zweck erfüllt die Geschichte Kosinskys (86-88)? 19. Zu Beginn des 4. Akts kehrt Karl (inkognito) zu seiner "Vaterlandserde" zurück. Unterscheidet sich die Naturbeschreibung der ländlichen Gegend um das Moorsche Schloß wesentlich von der vorherigen Naturdarstellung an der Donau? Warum ist hier (88-89) in fast monotoner Weise vom Vaterland die Rede (der Begriff "Vaterlandserde" ist z.B. weit weniger geläufig als der Terminus "Muttererde")? Was suggerieren diese Apostrophen in Hinsicht auf Karls sozialpolitisches Bewußtsein? 20. Zwischen der ersten und der zweiten Szene des 4. Auftritts hat es wohl ein gemeinsames Essen mit dem Grafen von Brand (Karl), Franz und Amalia gegeben (vgl. 92), das Schiller allerdings nicht zeigt. Welchen Grund könnte es dafür geben, daß die beiden großen Kontrahenten des Dramas, Karl und Franz, sich im gesamten Stück kein einziges Mal direkt gegenüberstehen? 21. Wer ist Daniel (93-96)? Was (und in welcher Weise) befiehlt ihm Franz? 22. Wer ist es, der angeblich "unsere erwachende Vernunft an Ketten abergläubischer Finsternis" legt (97) und damit die Autonomie des Individuums verhindert? Was ist für Franz das Gewissen? Wie verhält sich Franz' Materialismus und Nihilismus (vgl. seinen "morastigen Zirkel") zu den Idealen der Aufklärung? 23. Der alte Daniel verrät Karl die Wahrheit über dessen fiktives Ableben (98-101), übrigens in schwäbischem, nicht fränkischem Dialekt. Warum ist diese Offenbarung ein schwerer Schlag für Karl? Anders gefragt, was bedeutet die neu gewonnene Einsicht für Karls bisheriges Räuber-Dasein? 24. Wie gibt Karl sich Amalia zu erkennen (105)? 25. Welche Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten weisen das "Gartenlied" (IV,4) und das "Räuberlied" (IV,5) auf? Vgl. in diesem Zusammenhang auch Franz' musikalische Anstrengungen (37). 26. Worum geht es in dem Lied von Brutus und Caesar (109-110)? Inwieweit erhellt das Lied Karls Situation im Drama? 27. Im Anschluß an sein Lied will Karl Selbstmord begehen (111-112). Warum? Welche Parallelen finden sich hier zu Franz? Was bringt Karl schließlich von diesem Gedanken ab? 28. Wie reagiert Karl auf die Enthüllungen seines Vaters (116-117)? Sind seine Absichten im Sinne des alten Moor (vgl. 130)? 30. Warum begeht Franz Selbstmord (119-130)? Sind die Argumente des Pastors zugkräftig? 31. Auf welche Art begeht er Selbstmord (130)? Ist das überhaupt wichtig? 32. Wie stirbt der alte Moor (135)? Wer ist letztlich für seinen Tod verantwortlich? 33. Warum tötet Karl Amalia (137)? 34. Am Ende opfert Karl sich selbst (139). Welche christlichen Motive läßt der Schluß erkennen? Welche Bedeutung liegt in dem berühmten Schlußsatz, dem Mann könne geholfen werden?
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