Home Home
   Home  
  News & Notes  
  Yearbook  
  Panels  
Scholarships & Prizes
  Book Series  
 Quotations 
  Links   

[Mission] | [Membership] | [Officers]

Permission is hereby granted to use the materials below for pedagogical, not-for-profit purposes only. All rights are reserved by the author named below. All inquiries should be directed to the author.

Download these questions as a Word document in a .zip file.



Reading Questions: Friedrich Schiller, Maria Stuart
 

14 Dec 01

 
 

Copyright © Burkhard Henke, Davidson College, buhenke@davidson.edu
All rights reserved.

_______________________________________________________________________________________
Die folgenden Seitenangaben beziehen sich auf die Reclam-Ausgabe.


1. Welchen Anlaß hat Paulet, der Bewacher der Maria Stuart, das Zimmer der Gefangenen zu durchsuchen (2-8)?

2. Warum ist Maria gefangen (u.a. 64-115)? Was erfahren wir im ersten Auftritt über die Vorgeschichte?

3. Warum bezeichnet Paulet die schottische Königin als Helena (84)?

4. Wie lassen sich in I,2 die unterschiedlichen Haltungen der Kennedy und der Maria beschreiben?

5. Welche Kritik übt Maria an dem Gerichtsprozeß, der bereits stattgefunden hat (170-2, 216-225, 242-245; vgl. auch Kennedys Aussagen 61, 85-97)? Welche Bitte leitet sie daraus ab (167-176)?

6. Wie interpretiert Maria ihre Lage zu Beginn von I,4? Welches Bild machen wir uns in dieser Szene von ihr - von ihrem Charakter, von ihrer politischen Einstellung und Kompetenz, von ihrer Selbstdarstellung als Frau?

7. Aus welchem Grund konvertiert Mortimer zum Katholizismus (409-487)? Welches Bild zeichnet er vom Katholizismus, welches vom Protestantismus?

8. Weckt Mortimers Bericht bei uns Sympathien für die katholische oder für die englische Partei?

9. Was veranlaßt Mortimer zu dem Plan, Maria zu befreien (I,6)?

10. Wie lassen sich die Zeilen 556-559 übersetzen? Worauf spielt Schiller hier an?

11. Warum gibt Maria Mortimer ihr "Bildnis" (674)?

12. Welche Funktion hat der gesamte sechste Auftritt für den siebten?

13. Wessen ist Maria schuldig gesprochen worden (850-4)?

14. Auf welche Rechte beruft sich die schottische Königin in der Unterredung mit Lord Burleigh (702-6, 805-811, 906ff.)? Kann Burleigh diese Punkte entkräften? Wer siegt in dem Rede-Duell?

15. Was will Burleigh in den Zeilen 1039f. andeuten?

16. Wie stellt Paulet sich in den drei ersten und in den drei letzten Szenen des 1. Akts zu Maria? Wie wird dadurch unser Urteil beeinflußt?

17. Mit ihren letzten Worten im 1. Akt (970-4) behauptet Maria, Elisabeth sei von dem Widerspruch zwischen Schein und Sein geprägt, oder genauer: zwischen bösem Sein und gutem Schein. Trifft diese Behauptung zu? Wie steht es überhaupt am englischen Hof um das Verhältnis von Schein und Sein? Was ergibt sich zur Beantwortung dieser Fragen:

(a) Aus den Reden Elisabeths und der französischen Gesandten in II,2?

(b) Aus Elisabeths Selbstdarstellung und ihrem Verhalten im gesamten Aufzug?

(c) Aus Mortimers Worten in II,4 und II,8?

(d) Aus Leicesters Worten über Maria und Elisabeth in II,8 und aus seinem Verhalten
in II,9?

(e) Aus dem ersten Auftritt?

(f) Wo und warum läßt Schiller in II,6 Mortimer in Reimen sprechen?

(g) Wie steht Paulet, verglichen mit seiner Einstellung im 1. Akt, jetzt zu Maria und
Elisabeth? Welches Gewicht hat sein Urteil für uns?

(h) Wie kommt es, daß Elisabeth dem Rat Leicesters folgen und zu Maria gehen will
(II,9)?

(i) Wie verhält sich ihr Entschluß zu den Anschauungen Burleighs und Talbots?

18. Im gesamten dritten Akt fallen die wechselnden Affekte, Stimmungen und Gefühle auf, die Schiller an den Figuren gestaltet und in uns hervorruft. Welche Stimmung herrscht im 1. Auftritt? Was ist ihre Ursache, und mit welchen Mitteln wird sie ausgedrückt? Teilen wir Marias Stimmung völlig?

19. Im 2. Auftritt erfährt Maria, daß sie gleich mit Elisabeth zusammentreffen wird. Wie sollte sie darauf reagieren, wie reagiert sie tatsächlich, und welche Gefühle weckt ihre Reaktion im Zuschauer?

20. Welche Funktion hat die 3. Szene?

21. Wo begegnen sich die beiden Königinnen (III,4)? Würde es einen Unterschied machen, wenn diese Begegnung beispielsweise in Elisabeths Audienzzimmer stattfände?

22. Wie ist der Ausgang der Begegnung zu beurteilen? Vgl. die Zeilen 2442-3, die Regieanweisung 2444, ferner 2454, 2459, 2465, 2469f., endlich 2472 und 2531.

23. Worin liegen die Ursachen für diesen Ausgang?

24. Wie verhält sich das Ergebnis der Begegnung zu dem, was (1) Elisabeth, (2) Maria, (3) Shrewsbury und (4) Leicester sich davon erhofften?

25. Wie bewertet Mortimer den Ausgang der Begegnung (III,6)?

26. Wie sollen wir auf die beiden letzten Szenen (III,7 und 8) reagieren?

27. Welche Figur hat szenisch und moralisch in IV,2 das Übergewicht?

28. Wie beeinflußt der nächste Auftritt unsere Parteinahme zwischen Maria und Elisabeth?

29. Wie reden Burleigh und Leicester miteinander (IV,3)?

30. Worum geht es für Leicester und Mortimer in IV,4, und wie ist ihr Verhalten zu bewerten?

31. Wie spricht Elisabeth in IV,5, und was geht in ihr vor?

32. Wie spricht daraufhin Leicester in IV,6? Wie nehmen wir in Leicesters Kampf Partei?

33. Inwiefern berühren sich Elisabeths Worte (3071-3076) ihrem tieferen Sinne nach mit Talbots früherer Äußerung (1326-1329)?

34. Welche Argumente tragen Shrewsbury (3130-3141) und Burleigh (3171-3184) vor? Wie verhalten sich dazu die Motive, von denen Elisabeth im neunten Auftritt spricht und die sie im zehnten Auftritt zur Unterschrift bewegen?

35. Was bedeutet Davisons Bericht (3249-3260) im Hinblick auf das, was Talbot (1330-1341) gesagt hatte, und auf das, was nun geschieht?

36. Wie nehmen wir im Laufe des Aktes Partei für und gegen Mortimer, Leicester, Elisabeth und Davison? Wie werden davon unsere Einstellung zu Maria und unsere Erwartungen für sie beeinflußt?

37. Ist die Maria, von der die Kennedy in V,1 spricht (bes. 3402-3417), dieselbe wie im 3. Akt? Wie erscheint die schottische Königin in V,6? Worin hat sie sich verändert? Gibt es äußerliche Anzeichen für diese Transformation?

38. Welche Funktion hat die 5. Szene?

39. Wie wird das Motiv des Katholizismus in V,6 bis V,9 gestaltet, und was ist seine dramatische Funktion?

40. Wieso meint Maria, daß ihre Liebe zu Leicester eine schlimmere Sünde sei als ihr Haß gegen Elisabeth (3676-3691)?

41. Welche neuen Schwierigkeiten muß Maria in der neunten Szene überwinden? Tut sie das mit gelassener Überlegenheit, aus der Fülle innerer Kräfte, also ohne gewaltsame Anstrengung - oder muß sie die dazu nötigen Kräfte erst zusammenraffen?

42. Wie lassen sich Marias Worte an Leicester (3819-3838) mit ihrer eigenen Aussage "Nun hab ich nichts mehr / Auf dieser Welt" (3815-6) vereinbaren?

43. Wie werden wir Zeugen der Hinrichtung in V,10? Welche Funktion erfüllt diese Szene im Hinblick auf Maria, Leicester und den Zuschauer?

44. Wie reagiert Elisabeth auf die Hinrichtung (V,12)? Warum läßt sie ihren Schreiber Davison rufen (3901-2)?

45. Wie fällt das Schlußurteil des Dramas über den Kampf zwischen Maria und Elisabeth und zwischen den Positionen, die beide vertreten, aus?

46. Wie sind der Schlußsatz und Elisabeths letzte Pose zu bewerten (4031-2)?

47. Das Stück endet bezeichnenderweise nicht mit der Hinrichtung, sondern es folgen noch ganze fünf Szenen. Welchen Einfluß hat diese "Verlagerung nach innen" auf (1) unsere Vernunft und unser ästhetisches Urteil (in welchem inneren Zustand sollen wir uns vermutlich nach dem Lesen oder Ansehen der Tragödie befinden?), (2) auf unsere Bewertung des metaphysischen Handlungsstranges (Marias moralischer Triumph) in bezug auf die politische Problemstellung und (3) auf unsrere Beurteilung des Absolutismus?