Home Home
   Home  
  News & Notes  
  Yearbook  
  Panels  
Scholarships & Prizes
  Book Series  
 Quotations 
  Links   

[Mission] | [Membership] | [Officers]

Permission is hereby granted to use the materials below for pedagogical, not-for-profit purposes only. All rights are reserved by the author named below. All inquiries should be directed to the author.

Download these questions as a Word document in a .zip file.



Reading Questions: Friedrich Schiller, Wilhelm Tell
 

14 Dec 01

 
 

Copyright © Burkhard Henke, Davidson College, buhenke@davidson.edu
All rights reserved.

_______________________________________________________________________________________
Die folgenden Seitenangaben beziehen sich auf die Reclam-Ausgabe.


1. Welche Funktion haben die Lieder in Z. 1-36? In welche Stimmung werden wir als Zuschauer versetzt? Vgl. auch das Bühnenbild in der Regieanweisung.

2. Wer sind die Schweizer, die uns vorgestellt werden, und in welchem Verhältnis stehen sie zur Natur (1-64)?

3. Welche expositionale Funktion hat I,1? Welcher Konflikt zeichnet sich ab? Was erwarten wir vom nachfolgenden Geschehen?

4. Was bewegt Stauffacher dazu, nach Uri zu fahren (I,2) und sich mit Walter Fürst und Attinghausen zu beraten?

5. Was repräsentiert der Hut auf der Stange, vor dem sich die Schweizer zu verbeugen haben (392-411)?

6. Welche Gründe gibt Wilhelm Tell an, warum er nicht an den Beratungen Stauffachers und der anderen Anführer teilnehmen will (416-445)?

7. Welche Rolle spielt die Blendung des alten Melchtals im sozialen Bewußtsein der Verschwörer (I,4)?

8. Warum bestehen Fürst und Stauffacher darauf, den schweizerischen Adel für ihre Sache zu gewinnen (684-705)?

9. Wer ist der alte Attinghausen (II,1)? Was verkörpert er?

10. Auf welcher Seite steht Rudenz? Wie unterscheidet er sich von seinem Onkel (II,1)? Was genau hat sein Herz so "vergiftet" (822), daß selbst seine Geliebte ihn später als "naturvergeßnen Sohn der Schweiz" (1611) bezeichnet?

11. Was ist mit der Habsburger "Länderkette" (872) gemeint (vgl. auch 1665)?

12. Mit welchen Worten prophezeit der alte Attinghausen die drohende Herrschaft der Habsburger (896-907)? Wie verträgt sich die absolutistische Herrschaftsform mit der Natur bzw. dem Bild, das sich die Schweizer von ihr machen?

13. Was ist das Rütli? Was geschieht in der Rütli-Szene (II,2)? Wer trifft sich dort, und was wird dort beschlossen?

14. Was geloben die Schweizer mit ihrem Eid? Wie verhält sich ihr Eid zu dem Wahlspruch der Französischen Revolution von 1789, "liberté, égalité, fraternité"? Soll auch hier die neue Ordnung eine andere sein als die alte? Vgl. dazu 1155-1165; 1353-6; 1275-1288; 1448-9.

15. Wie ist Tells Abwesenheit in der Rütli-Szene zu bewerten (vgl. 1464-5)?

16. Wo und mit welcher aukorialen Absicht tritt Tell wie ein wandelndes Wörterbuch patenter Schweizer Lebensweisheiten auf?

17. Was erfahren wir in III,1 über den Haus- und Familienvater Tell?

18. Inwiefern ähnelt die Begegnung Tells mit Geßler (1548-1570) dem Treffen der beiden Königinnen in Maria Stuart? Inwiefern nicht? Welche Funktion hat die Erzählung in bezug auf den folgenden Verlauf des Geschehens und unsere Erwartungshaltung?

19. Mit welcher naturrechtlichen Argumentation bewegt Berta Rudenz dazu, die Sache seiner Landsleute zu vertreten? Vgl. 1609-1612; 1623-7; 1650-4; 1700-5; 1725-7. Welche Parallelen weist dieser Dialog mit dem Gespräch zwischen Wallenstein und der Gräfin Terzky auf? Welchem Zweck dient Bertas Berufung auf das Naturrecht in diesem Zusammenhang?

20. Wie wird zu Beginn von III,3 dieses Symbol absolutistischer Gewaltherrschaft mit dem natürlichen Leben der Schweizer kontrastiert? Welchen Effekt hat der Hut auf der Stange (1732-1760)?

21. Wie unterscheidet sich das Leben in den Bergen von dem Leben im Flachland (1786-1813)?

22. Welche (politischen, persönlichen, psychologischen) Gründe stehen hinter Geßlers sadistisch-despotischen Schießbefehl (vgl. u.a. 1972-9)? Welche symbolische Bedeutung liegt in der Apfelschußszene?

23. Wie protestiert daraufhin die Natur gegen dieses tyrannische Spektakel (Regieanweisung IV,1; 2124-2150)?

24. Wie wird der anschließende Kampf Geßlers und Tells mit dem Element dargestellt? An welche frühere Beschreibung(en) erinnert diese Szene? Was ist daran bedeutsam?

25. Warum liegt Tell so viel daran, seine Armbrust zu retten?

26. Weshalb meint der sterbende Attinghausen - der "Vater aller" -, er lasse alle "vaterlos" (2387) zurück? Stimmt das? Wie verhält sich seine Aussage zu dem Wortlaut des Rütli-Eides?

27. Wie reagiert Attinghausen auf die Pläne zur bevorstehenden Revolution, die ohne Beteiligung des Adels entworfen wurden (2397-2452)? Ist die herbeizuführende Ordnung in seinen Augen eine neue soziale Ordnung oder eine Restauration der alten, durch die Tyrannei vorübergehend suspendierte Ordnung (vgl. v.a. 2424-7)? Wie stellt er sich den Übergang von der einen zur anderen vor?

28. Wie rechtfertigt Tell die Ermordung Geßlers (2578-2597)? Ist seine Legitimation stichhaltig? Trägt Tell einen Konflikt aus?

29. Wie verhält sich das Volk in den Wirren der Revolution (V,1)? Gleicht es einem blutgierigen Pöbel?

30. Wie nehmen die Eidgenossen die Nachricht vom Tode des Kaisers auf (2939ff.)?

31. Worin liegt der Unterschied zwischen dem Tyrannenmord des Tell und dem des Parricida (vgl. 3176-3185)? Wie verhält sich Tell gegenüber Parricida?

32. Was läßt sich aufgrund des Happy-Ends (V,3) über die nachrevolutionäre Gesellschaftsordnung sagen?